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Die Macht: Foucault gegen Horkheimer

 

Horkheimer

Sogar die Maximalisten blieben nach der Revolution nicht davor bewahrt, dass die schmähliche Soziologie des Parteiwesens am Ende noch recht behielt. Ob Revolutionäre die Macht wie den Raub oder den Räuber ergreifen, zeigt sich erst im Verlauf. (Max Horkheimer: Autoritärer Staat, S. 297)

Die Frage, was “man” mit der Macht anfangen soll, wenn man sie einmal hat, dieselbe Frage, die für die Bürokraten der Massenpartei höchst sinnvoll war, verliert im Kampf gegen sie ihre Bedeutung. Die Frage setzt den Fortbestand dessen voraus, was verschwinden soll: die Verfügungsgewalt über fremde Arbeit. (Max Horkheimer: Autoritärer Staat, S. 314-315)




Foucault und die Ewigkeit und Unvermeidbarkeit der Macht

Frage: Sie sind sehr weit entfernt von Sartre, der sagte: “Die Macht ist das Böse”.
Foucault: Ja. Man hat mir diese Idee oft zugeschrieben, die sehr weit von dem entfernt ist, was ich denke. Die Macht ist nicht Böse. Macht heißt: strategische Spiele. Man weiß sehr wohl, dass die Macht nicht das Böse ist. (Michel Foucault: Analytik der Macht, S. 297)

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