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<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 15:24:24 +0200</pubDate>
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<item><title>Warum “Antirassisten” Jörg Haider nicht...</title>
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<description>&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div style=&quot;text-align: center&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://images.derstandard.at/2008/10/12/1220615699926.jpg&quot; alt=&quot;http://images.derstandard.at/2008/10/12/1220615699926.jpg&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gudrun Harrer Redakteurin der links-liberalen Zeitung “der Standard” ist ein gutes Beispiel für die Verkommenheit des Antirassismus des 21. Jahrhunderts. In &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/?id=1220460607935&quot;&gt;Ihrem Artikel&lt;/a&gt; vom 13. Oktober 2008 beschrieb sie die Sympathien die Jörg Haider für die arabische Welt und umgekehrt, diese für ihn, hegten. Dies alles natürlich ohne auch nur einmal auf Antizionismus oder Antisemitismus zu sprechen zu kommen. &lt;br /&gt;Laut Harrer waren die Gründe für Jörg Haiders Sympathie, sein Antiamerikanismus, seine Zuflucht zum politisch Inkorrekten, seine Fragwürde Interpretation der europäischen Vergangenheit, was auch immer das in diesem Zusammenhang wohl heißen mag und die Ablehnung die er durch Israel erfahren habe. Auf der anderen Seite soll er in der arabischen Welt deshalb so positiv aufgenommen worden sein, weil er von Israel abgelehnt wurde und viele Araber glaubten sein Name sei “Haidar” was ein Begriff für “Löwe” und zusätzlich noch der Beiname des 4. Kalifen Ali Ibn Abi Talib war. Ganz schön dumm diese Araber, zumindest in der Darstellung der Antirassistin Harrer.&lt;br /&gt;Und dies alles schreibt sie, obwohl sie das Buch von Jörg Haider &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Gast-bei-Saddam-Reich-B%C3%B6sen/dp/3850521605&quot;&gt;“Zu Gast bei Saddam. Im Reich des Bösen”&lt;/a&gt; kennen sollte. (auf diese wird in ihrem Artikel auch kurz eingegangen)&lt;br /&gt;Klare Aussagen müssen darin auch gar nicht lange gesucht werden:&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt; &amp;quot;In ihrem [der Irakis] Verständnis war bereits das alte Babylon Widersacher und Feind der Juden, die heute, verkörpert durch Israel, den Irak als Inbegriff des Arabertums vernichten wollten.&amp;quot; (S. 56)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Ja undenkbar das Jörg Haider wegen solche Aussagen Sympathien mit dem irakischen Regime hatte.&lt;br /&gt;In einem Gespräch mit Tarik Aziz soll dieser zu Haider gesagt haben: &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;„Dabei machte er klar, daß er das Problem in den USA nicht allein auf seiten der Republikaner sah. Denn auch die Demokraten, die sehr stark von jüdischen Kreisen beeinflusst seien, unterstützen in der Irak-Frage voll und ganz den Kurs von Bush junior.&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Das &lt;a href=&quot;http://www.doew.at/frames.php?/projekte/rechts/chronik/2003_04/haider.html&quot;&gt;Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes &lt;/a&gt;befand daher auch sehr passend:&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt; „Der kritischen LeserInnenschaft erschließt sich darüber hinaus, worin die weltanschauliche Grundlage von Haiders Sympathiebekundungen gegenüber dem arabischen Nationalismus und dessen tragenden Eliten besteht, nämlich in einem radikalen &amp;quot;Antizionismus&amp;quot;, der sich gegen den Staat der Juden und Jüdinnen richtet.“&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Aber neben dem Antisemitismus will Harrer auch nicht über den Rassismus reden, kritisiert wird in ihrem Artikel nicht die Ausländerhetzte von Haider oder sein Ausländervolksbegehren das in weiterer Folge zu einer Verschärfung der Asylgesetzte in Österreich führte. Noch nicht einmal die Außerlandesschaffung von Asylwerbern unter Haiders Regie wird kritisiert,  genau wie auch  die jüngst eingerichteten &lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/421676/index.do&quot;&gt;Sonderanstalten für Asylwerbe&lt;/a&gt;r unerwähnt bleiben. Kritisiert wird lediglich, dass in Kärnten keine Moscheen gebaut wurden. Ja hätte Jörg Haider doch nur Moscheen gebaut, auch der antirassistische Teil der österreichischen Bevölkerung hätte Jörg Haider endlich lieb haben können. &lt;/p&gt;</description>
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<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 15:24:24 +0200</pubDate>
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